Gesundheit

aktion hungerBerlin. - Die Cholera-Epidemie im Jemen weitet sich rasant aus: Internationale Hilfsorganisationen sprechen inzwischen vom größten je dagewesenen Ausbruch. Aktion gegen den Hunger hat die Hilfe in der Hafenstadt Hodeidah weiter aufgestockt. Im Al Thowra-Behandlungszentrum kämpfen 70 Krankenschwestern und -pfleger sowie drei Ärzte Tag und Nacht um das Überleben ihrer geschwächten Patientinnen und Patienten.

aerzte der weltMünchen. - Anlässlich des Welt-Hepatitis-Tags haben die Ärzte der Welt die Bundesregierung und die Krankenversicherungen am Freitag aufgefordert, schärfer gegen Wucherpreise bei lebensrettenden Medikamenten vorzugehen.

aggeTübingen. - Wie können Patienten durch den richtigen Einsatz von Antibiotika besser vor Infektionen geschützt werden? Wie verbreiten sich Krankenhauskeime und wie kann das im Klinikalltag verhindert werden? In einem Blended learning-Pilotprojekt der Akademie für Globale Gesundheit und Entwicklung (AGGE) und des Christlichen Gesundheitsnetzwerks in Liberia werden Fachkräfte an liberianischen Krankenhäusern jetzt zu Infektionsschutz und Antibiotika-Resistenzen geschult

oxfamBerlin. - Niemals zuvor sind auf der Welt so viele Menschen in einem einzigen Jahr an Cholera erkrankt, wie derzeit im Jemen. Die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam hat am Freitag darauf hingewiesen, dass der Cholera-Ausbruch in dem seit über zwei Jahren von Krieg geplagten Land mit mehr als 360.000 Verdachtsfällen innerhalb von drei Monaten die bisher schlimmste Epidemie in Haiti 2011 (340.311 Verdachtsfälle in einem Jahr) übertrifft.

whoGeneva. - The SDG Health Price Tag, published in The Lancet Global Health, estimates the costs and benefits of progressively expanding health services in order to reach 16 Sustainable Development Goal (SDG) health targets in 67 low- and middle-income countries that account for 75% of the world’s population.

unicef Köln. - Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) schätzt, dass bis zum Jahr 2030 fast 70 Millionen Kinder vor ihrem fünften Geburtstag sterben, wenn nicht mehr gegen die hohe Kindersterblichkeit getan wird. Investitionen in das Überleben und die Gesundheit der ärmsten und am stärksten benachteiligten Kinder in Entwicklungs- und Schwellenländern sind zwar anfangs meist teurer, rechnen sich aber langfristig: Pro Million eingesetzte Dollar oder Euro können dadurch fast doppelt so viele Kinderleben gerettet werden wie bei vergleichbaren Investitionen in nicht-arme Bevölkerungsgruppen. Zu diesem Ergebnis kommt die neue UNICEF-Analyse "Narrowing the Gaps: The power of investing in the poorest children".

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Berlin. - In most regions of the world menstruation has traditionally been a taboo and negative attitudes as well as myths around this topic rather than knowledge and health concerns still dominate women´s and girl´s lives. As a rather new issue in the development sector Menstrual Hygiene Management (MHM) quickly gained attention and hundreds of organizations picked up the topic and realized various interventions. In 2014 WASH UNITED introduced the first International Menstrual Hygiene Day. Four years later Entwicklungspolitik Online spoke with Ina Jurga, International Coordinator of the Menstrual Hygiene Day at WASH UNITED in Berlin about the accomplishments and future challenges around this sensitive topic.

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