Medien und Entwicklung

rog logoTunis. - Die tunesische Medienlandschaft ist heute zwar vielfältiger als vor dem Sturz von Diktator Ben Ali, auf dem Fernsehmarkt suchen die Besitzer der wichtigsten Sender aber erneut die Nähe der politischen Machthaber. Die intransparente Finanzierung vieler Medien und das Fehlen verlässlicher Zahlen zur Reichweite behindern eine effektive Kontrolle der Konzentration im Mediensektor. Das sind die Ergebnisse des Media Ownership Monitor, die Reporter ohne Grenzen (ROG) am Dienstag in Tunis vorgestellt hat.

rog logo neuBerlin. - "Ernüchterung nach dem Euromaidan" heißt der neue Bericht über die Lage von Journalisten und Medien in der Ukraine, den Reporter ohne Grenzen (ROG) am Donnerstag in Berlin vorgestellt hat. Er beschreibt laut ROG die fragile Situation eines Landes, in dem Journalisten frei arbeiten und investigativ berichten könnten, gleichzeitig aber vor immensen Problemen stünden: Die wichtigsten Fernsehsender des Landes gehörten Oligarchen, die ihre Medien im Kampf um wirtschaftliche Macht missbrauchten.

rog logoBerlin. - Zum internationalen Tag der Pressefreiheit hat Reporter ohne Grenzen die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen aufgerufen, schnellstmöglich einen UN-Sonderbeauftragten für den Schutz von Journalisten einzusetzen. In einem Brief an alle UN-Botschafter wirbt die Organisation für einen Mechanismus, um die Staaten endlich wirksam zur Einhaltung ihrer völkerrechtlichen Pflicht zum Schutz von Journalisten vor Gewaltverbrechen anzuhalten. Ziel ist es, endlich die seit Jahren konstant hohen Zahlen getöteter Medienschaffender zu senken.

the bobsBonn. - Zum zwölften Mal zeichnet die Deutsche Welle im Rahmen des Wettbewerbs "The Bobs – Best of Online Activism" international herausragende Online-Aktivisten und -Projekte aus. Die diesjährigen Preisträger kommen aus Bangladesch, Indien, Iran und Deutschland. Die Preise werden im Juni auf dem Global Media Forum der Deutschen Welle in Bonn verliehen.

rog logo neuBerlin. - Zum Welttag gegen Internetzensur am Samstag hat Reporter ohne Grenzen (ROG) zensierte Webseiten in China, Malaysia, Saudi-Arabien, der Türkei und Vietnam entsperrt. Mit der Aktion "Grenzenloses Internet" protestiert ROG gegen die weitreichende Internetzensur in vielen Staaten: Durch repressive Gesetze und technische Hürden versuchen sie, ihren Bürgern kritische Nachrichtenmedien und andere unabhängige Informationsquellen vorzuenthalten.

rog logo neuBerlin. - Reporter ohne Grenzen (ROG) ist besorgt über Repressionen gegen Journalisten und Medien auf den Malediven, dem diesjährigen Partnerland der Tourismus-Messe ITB Berlin. Journalisten, die heikle Themen aufgreifen, müssten in dem südasiatischen Inselstaat mit Festnahmen, Drohungen und Gewalt rechnen. Auch ausländische Journalisten werden schikaniert, darunter kürzlich ein Team des ARD-Fernsehens.

jihad journalists rog 300Berlin. - Ein Jahr nach dem Anschlag auf die Redaktion der französischen Satire-Zeitschrift "Charlie Hebdo" hat Reporter ohne Grenzen den Bericht "Dschihad gegen Journalisten" veröffentlicht. Die Menschenrechtsorganisation zeigt in dem Report, wie islamistische Gruppen kritische Journalisten systematisch verfolgen und Medien gezielt als Kampfinstrumente nach innen und außen einsetzen.

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