Artenschutz

international Whaling CommissionPortoroz. - Über den Antrag zur Einrichtung eines 20 Millionen Quadratkilometer großen Walschutzgebiets im Südatlantik entscheiden die Teilnehmer der Internationalen Walfangkommission (IWC) in Slowenien (24.10.). Die Länder Argentinien, Brasilien, Gabun, Südafrika und Uruguay schlagen der IWC die Einrichtung einer Schutzzone vor, die etwa ein Viertel des Atlantischen Ozeans ausmacht – und die auch Deutschland unterstützt. Japan, Norwegen und Island befürworten den Walfang.

nefoLeipzig. - In Leipzig treffen sich bis zum 8. Juli mehrere Hundert internationale Experten zur GEO BON Open Science Conference. Sie arbeiten im globalen Beobachtungssystems für biologische Vielfalt GEO BON zusammen. Auf der Konferenz geht es insbesondere darum, globale Standards zur Erhebung und Zugänglichkeit von Daten zu bestimmen. Denn um das globale Problem "Biodiversitätsverlust" vollständig erfassen und bekämpfen zu können, braucht es eine solide Datenbasis.

wwf fischratgeberHamburg. - Welchen Fisch kann man mit gutem Gewissen essen? Diese Frage beantwortet der jetzt veröffentlichte aktualisierte Fischratgeber des WWF, der Verbrauchern mittels Ampelsystem wertvolle Orientierung an der Fischtheke bietet. "Hering und Sprotte aus der Nord- und Ostsee sind eine gute Wahl. Diese Bestände sind groß genug und die Fangmethode schädigt die Meeresumwelt kaum", erklärt Catherine Zucco, Fischereiexpertin des WWF. Als Alternativen aus Aquakultur empfiehlt sie europäischen Karpfen sowie Bio-Forellen.

greenpeaceHamburg. - Auf den Fang und Verkauf von Kabeljau aus bisher eisbedeckten Gewässern der norwegischen Arktis wollen künftig Anbieter wie Iglo und McDonald's sowie einige der weltgrößten Fischereiunternehmen verzichten. Sie haben eine von Greenpeace geforderte Selbstverpflichtung unterschrieben. Diese gilt für ein Gebiet in der nördlichen Barentssee, das in etwa doppelt so groß ist wie Frankreich.

unesco deHamburg. - UNESCO hat anlässlich des Internationalen Tags (22.Mai) für biologische Vielfalt beispielhafte Biosphärenreservate vorgestellt. In diesem Jahr lautet das Motto "Biodiversität ist Grundlage von Gesellschaft und Wirtschaft".

uni frankfurtFrankfurt. - Der illegale Handel mit den Produkten bedrohter Tierarten hat besorgniserregend zugenommen. Forscher der Goethe-Universität in Frankfurt am Main haben nun zusammen mit einem internationalen Team die Messung von Isotopenverhältnissen in Gewebeproben von Elefantenstoßzähnen und den Schuppen von Reptilien verbessert. So wollen sie Wilddieben und ihren Handelsrouten auf die Spur kommen.

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Bremen. - Der Klimawandel erfasst viele Bereiche. Auch die Korallen leiden unter der zunehmenden Versauerung der Ozeane. Jetzt haben Bremer Wissenschaftler ein optisches Verfahren entwickelt, mit dem sich der Zustand der Riffe wesentlich schneller als bisher erfassen und kartieren lässt.

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