Migration

uno fluechtlingshilfe 150Bonn. - Umweltorganisationen schätzen, dass jedes Jahr durchschnittlich 21,5 Millionen Menschen vor Dürren, Stürmen oder Überflutungen fliehen. Neben Menschenrechtsfragen werden die Auswirkungen des Klimawandels, vermehrte Naturkatastrophen und Umweltzerstörung zu den großen Herausforderungen für die zukünftige Arbeit in der Flüchtlingshilfe gehören. Darauf hat die UNO-Flüchtlingshilfe in Bonn hingewiesen.

oxfamBerlin. - Folter, Vergewaltigung und Zwangsarbeit gehören zum Alltag vieler afrikanischer Geflüchteter in Libyen. Das zeigt der Bericht "You aren't human anymore", den die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam gemeinsam mit ihren italienischen Partnerorganisationen MEDU und Borderline Sicilia am Mittwoch herausgegeben hat.

Frankfurt/Main. - PRO ASYL hat am Donnerstag vehement den beschlossenen Militäreinsatz Italiens in den Gewässern vor Libyen kritisiert. Das Eindringen in libysche Territorialgewässer und das Zurückschleppen von Fliehenden nach Libyen ist nach Auffassung von PRO ASYL ein Völkerrechtsbruch. "Es droht eine menschenverachtende Arbeitsteilung: Italien interveniert, die libysche Küstenwache schleppt die Bootsflüchtlinge zurück in die Hölle", so Karl Kopp, Europareferent von PRO ASYL.

malteser internationalKöln. - Der Bürgerkrieg im Südsudan hinterlässt auch im Nachbarland Uganda gewaltige Spuren. Eine Million Südsudanesen haben sich mittlerweile auf den Weg über die Grenze nach Uganda gemacht, in der Hoffnung, dort in den Camps Sicherheit zu finden. Aber nicht nur weil Uganda nah ist, kommen so viele Menschen hierher, sondern auch, weil die ugandische Regierung ihnen mehr als nur eine Zeltplane über dem Kopf bietet, berichtete die Hilfsorganisation Malteser International am Dienstag in Köln.

hrw logo 200Milan. - Asylum seekers and other migrants arriving by sea to Spanish shores are held in poor conditions and face obstacles in applying for asylum. They are held for days in dark, dank cells in police stations and almost certainly will then automatically be placed in longer-term immigration detention facilities pending deportation that may never happen, Human Rights Watch reported on Monday.

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