Migration

pro asyl logo 200Berlin. - Am Dienstag haben sich Bundeskanzlerin Merkel und der tunesische Premier Youssef getroffen, um über den Bau von "Auffanglagern" in Tunesien zu beraten. Die Menschenrechtsorganisation PRO ASYL befürchtet, dass die Lager "Zonen der organisierten Verantwortungslosigkeit" werden.

misereorAachen. - Die aktuellen Diskussionen um die Idee, im Mittelmeer gerettete Flüchtlinge in Auffanglager nach Nordafrika zurückzubringen, stoßen beim Werk für Entwicklungszusammenarbeit MISEREOR auf deutliche Kritik. Die bevorstehenden Wahlen in Deutschland und mehreren seiner europäischen Nachbarländer ließen befürchten, dass beim Thema Flucht und Migration Augenmaß und menschenrechtliche Sorgfalt auf der Strecke blieben, kritisierte MISEREOR-Geschäftsführer Martin Bröckelmann-Simon am Dienstag in Aachen.

bfdwBerlin. -  Zum EU-Außenministertreffen am Montag in Brüssel hat Brot für die Welt davor gewarnt, dass die Europäische Union sehenden Auges schwere Menschenrechtsverletzungen in Kauf nimmt, wenn sie die Zusammenarbeit mit Libyen und Ägypten zur Schließung der Mittelmeerroute ausbaut, um Flüchtlinge und Migranten von Europa fernzuhalten.

zfdBonn. - Flucht ist auch 2017 ein Thema, das die Menschen bewegt. Das Konsortium Ziviler Friedensdienst hat jetzt eine neue Broschüre zum Thema Flucht herausgegeben. Sie soll zeigen, wie zivile Friedensarbeit die Auswirkungen von Flucht- und Migrationsbewegungen mildert und Frieden fördert. Aktuell arbeiten mehr als 300 internationale Fachkräfte des Zivilen Friedensdienstes in 43 Ländern.

gfbv 200Göttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat am Freitag Europas Flüchtlingspolitik gegenüber Afrika als "kurzsichtig, ineffizient, überteuert und Verrat an den eigenen Prinzipien der Rechtsstaatlichkeit und Demokratie" scharf kritisiert.

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