sesBonn. - Der Senior Experten Service (SES) hat seinen Jahresbericht 2016 vorgelegt. Die führende deutsche Entsendeorganisation für ehrenamtliche Fach- und Führungskräfte präsentierte das bislang beste Ergebnis ihrer Geschichte: Im Jahresvergleich sind die Einsatzzahlen um 17 Prozent gestiegen. "Im In- und Ausland haben unsere Expertinnen und Experten im letzten Jahr mehr als 5.600 Einsätze durchgeführt – über 800 mehr als im Vorjahr. Das ist eine ausgezeichnete Bilanz", sagt SES-Geschäftsführerin Susanne Nonnen.

2016 haben insgesamt 1.852 SES-Einsätze in Entwicklungs- und Schwellenländern stattgefunden, die übrigen in Deutschland, wo sich der SES vor allem für die Nachwuchsförderung stark macht. In diesen Bereich fällt auch das erfolgreichste einzelne Angebot des SES: die bundesweite Initiative VerA zur Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen. Allein im vergangenen Jahr profitierten fast 3.300 Auszubildende von dem Mentorenprogramm – viele von ihnen mit nicht-deutschen Wurzeln.

Deutlich zugelegt hat auch die Zahl der Menschen, die für den SES aktiv sein wollen. Sie lag im Februar 2016 erstmals bei über 12.000 und steht Mitte 2017 bei fast 12.400. "Der Zuwachs ist auch darauf zurückzuführen, dass wir unser Expertenregister für Berufstätige geöffnet und den Weltdienst 30+ gegründet haben", sagte die SES-Chefin. Auch dieser Schritt sei 2016 vorbereitet worden.

Der neue Auslandsdienst ist Anfang 2017 angelaufen. Seither entsendet der SES nicht nur Ruheständler, sondern auch Fachleute, die mitten im Erwerbsleben stehen. In der ersten Hälfte dieses Jahres haben sich gut 120 Berufstätige beim SES registrieren lassen. Aller Voraussicht nach werden 70 von ihnen noch in diesem Jahr in den Einsatz gehen, die meisten von ihnen nach Afrika und Asien.

Gleichwohl sucht der SES ständig neue Expertinnen und Experten aus allen beruflichen Richtungen. Herzlich willkommen ist zum Beispiel Fachwissen aus dem Handwerk. Das trifft auf alle Gewerke zu: auf das Bäcker-, Konditor- und Brauerhandwerk nicht weniger als auf das des Friseurs, des Kochs, Metzgers, Müllers, Schweißers oder des Zimmerers. Nicht anders ist die Situation im technischen oder medizinischen Bereich. Weltweit begehrt ist etwa jeder, der sich mit regenerativen Energien auskennt oder in der Textilproduktion zu Hause ist. Auch Fachleute aus dem Gesundheitswesen werden immer stärker nachgefragt.

Quelle: www.ses-bonn.de 


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